Gründungsgeschichte

Zu Beginn des Jahres 1975 trafen sich die Neuscharreler Bürger Fritz Geers, Manfred Macke, Hans Bartels, Heinrich Eilers und Heinz Reiners, um der Idee nachzugehen, in Neuscharrel einen Musikverein zu gründen. Nach diversen Treffen nahm das Vorhaben konkrete Formen an.

 

Am 19.06.1975 trafen sich 13 Personen zu einer ersten Versammlung, um die Jugendkapelle Neuscharrel zu gründen. Neben den bereits erwähnten Personen traten an diesem Tage Konrad Schnieders, Gerhard Hinrichs, Karl Döring, Theo Drees, Josef Drees, Heinz Sandmann, Karl-Heinz Reiners und Hubert Taubenheim dem jungen Verein als Gründungsmitglieder bei.

 

Da die finanziellen Mittel fehlten, sammelten die interessierten Musiker im ganzen Weser-Ems-Gebiet gebrauchte Instrumente, so dass bald darauf die ersten Proben bei Fritz Geers stattfinden konnten. Die Proben leitete von Beginn an Heinz Reiners, der zunächst auch noch im Musikverein Scharrel als Posaunist musizierte und der das Amt des Dirigenten ganze 25 Jahre ausfüllte. 

 

Die Basis für den Verein war geschaffen und auf dem Schützenfest im Jahre 1975 präsentierte sich der Verein das erste Mal der Öffentlichkeit.  Spontan sammelte der Schützenverein beim Frühschoppen und so gab es für die Jugendkapelle Neuscharrel kein Zurück mehr.  Bereits im Juli 1975 zählte der Verein über 25 aktive Mitglieder und verabschiedete eine Satzung. 

 

Schnell wuchs der Verein - auch dank der Unterstützung der Bevölkerung, der Stadt Friesoythe und des Landkreises Cloppenburg - zu einer festen Größe im Dorfleben in Neuscharrel. Der damalige Pfarrer Josef Schroer wurde zu einem Motor im Aufbau des noch jungen Vereins. Dank seiner finanziellen Unterstützung und seines Engagements konnte die Jugendkapelle am 25.09.1976 ein Wunschkonzert und einen Ernteumzug veranstalten und präsentierte sich in neuen Uniformen. Das Wunschkonzert und der Ernteumzug haben sich in Neuscharrel etabliert und sind fester Bestandteil des Neuscharreler Veranstaltungskalenders geworden. Alle fünf Jahre wird hierzu die Neuscharreler Dorfbevölkerung aufgerufen, mit den bunt geschmückten Festwagen durch den Ort zu ziehen und die Menschen an den Straßen zu unterhalten.

 

Im November 1980 trafen die Mitglieder auf Ihrer jährlichen Generalversammlung eine wichtige und richtungsweisende Entscheidung. Die Emanzipation für Frauen und Mädchen wurde durchgesetzt und damit der Fortbestand der Jugendkapelle Neuscharrel auf Jahre gesichert. In derselben Versammlung erfolgte die Umbenennung der Jugendkapelle in Jugendblasorcheseter Neuscharrel und aus dem bis dato "provisorischen Verein" wurde ein im Vereinsregister eingetragener Verein (e.V.).

 

Fortan wurde die Jugendarbeit im Verein groß geschrieben. Die Ausbildung der Nachwuchs-musiker/-musikerinnen übernahm Heinz Reiners, der ganzen Generationen von Neuscharreler Jugendlichen und Kindern die "Flötentöne" beibrachte. Der Verein wuchs und die ersten Auftritte ausserhalb Neuscharrels ließen nicht lange auf sich warten. Highlight im jährlichen "Tourkalender" des JBO wurde die Teilnahme am Rosenmontagsumzug in Köln.

 

Mit dem Erwerb der alten Lehrerwohnung in Neuscharrel bot die Kirchengemeinde dem JBO die Möglichkeit in einem eigenen, von der Kirche bereitgestellten Übungsraum zu proben. Neben der finanziellen Beteiligung durch den Verein, sorgten die umfangreichen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder dafür, dass der Verein sein eigenes Domizil erhielt und sich dort noch heute sehr wohl fühlt.

 

Seit dem Jahre 1999 wird die Jugendarbeit in Kooperation mit der Kreismusikschule des Landkreises Cloppenburg gestaltet. Im Jahre 2000 übergab Heinz Reiners im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 25 jährigen Bestehen des JBO, nach 25 Jahren den Taktstock an seinen Nachfolger Peter Blömer. Dieser war bis dahin erster Trompeter im JBO und unter seiner Leitung konnte das 30jährige (2005), sowie das 35jährige (2010) Bestehen gefeiert werden.

 

Seit Oktober 2012 leitet Marco Herzog aus Barßel das Jugendblasorchester Neuscharrel, welches unter seiner Leitung am 17. und 18. Oktober 2015 sein 40jähriges Jubiläum feiern konnte und optimistisch auf die nächsten Jahre blicken kann.   

 

 

Aktuelles

Das JBO ist immer auf der Suche nach neuen Mitspielern. Besonders würden wir uns über Verstärkung im Holzregister (Flöten, Klarinetten, Saxophone) und im Bereich tiefes Blech (Tenorhorn, Bariton, Tuba, Posaune) freuen. Aber auch alle anderen Instrumentalisten sind jederzeit herzlich Willkommen!  Für Anfänger bieten wir auch eine Instrumentalausbildung, sowie Leihinstrumente an.

Mehr dazu im Menüpunkt "Über uns" - "Nachwuchsarbeit". 

Wir freuen uns auf Euch!!

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